Thema:
Abweichendes Verhalten

Rubrik:
Pädagogische und methodische Kompetenz

Dauer:
120 min.

Altersgruppe:
14-18

Gruppengröße:
ca. 20

Raumgestaltung:
/

Autor:
Laura Schellenberg

Lernziel: Die Teilnehmenden können abweichendes Verhalten von Kindern und Jugendlichen besser einordnen und wissen, wie man diesem vorbeugen kann.

Ablauf

10 Min.
SPIEL / LOCKERER EINSTIEG INS THEMA

Beschreibung: Es gibt zwei Gruppen, in der jeweils zwei/drei Bälle umhergeschossen werden. Dabei wird immer der Name des Fängers gerufen und man muss sich die Reihenfolge merken.Sobald das flüssig läuft, tippe ich dann immer wen an, der einmal wen anderen bewirft. Der jetzige Fänger muss jedoch weiterhin seinem Nachfolger den Ball zuwerfen usw.

Feinziel: Den TN wird dadurch bewusst, dass es immer eine gewisse Dynamik und  Struktur in jeder Gruppe gibt; und auch immer wen, der da bisschen dagegen schwimmt;

Methode: Spiel in zwei Gruppen

Material: Bälle

5 Min.
EINLEITUNG

Beschreibung: Kleiner Input mit vielleicht ein/zwei Beispielen, damit jedem klar ist, was jetzt eigentlich das Thema wirklich ist.

Methode: Plenum

15 Min.

FRAGERUNDE: WAS IST DAS ÜBERHAUPT?

Beschreibung: Erlebte Situationen sollen von den TN eingebracht werden, die dann als Notiz auf das Flipchart kommen.

Feinziel: Dem TN wird vielleicht bewusst, wann er selbst schon mal betroffen war und kann sich daher besser ins Thema reinfinden.

Methode: Plenum

Material: Flipchart, Stift

15 Min.
GRUNDERMITTLUNG

Beschreibung: In Kleingruppen soll nun diskutiert werden, welche Gründe solches Verhalten haben kann. Diese sollen sie einzeln auf Karteikärtchen schreiben.

Feinziel: Auseinandersetzung damit, dass es nicht nur den einen Grund gibt.

Methode: Kleingruppen

Material: Karteikärtchen, Stifte, MA zum „über die Schultern Schauen“

10 Min.
BESPRECHUNG DER ERGEBNISSE

Beschreibung: Im Plenum werden nun von jeweils einem aus der Gruppe die Kärtchen aufgelegt. Danach sollen die vier Haupttopics (Laune, Gruppe, Setting & MA) herausgefunden werden. 

Feinziel: Noch andere Gründe mitbekommen und auch sehen, dass man selbst daran beteiligt ist.

Methode: Plenum

10 Min.
KLEINER INPUT: BEDÜRFNISSE

Beschreibung: Dabei gehe ich kurz auf die Bedürfnispyramide nach Maslow ein. Danach gibt es das Handout.

Feinziel: Dem TN wird bewusst, dass bestimmte Themen vom Tisch sein müssen, dass Zusammenarbeit überhaupt möglich ist.

Methode: Plenum

Material: Flipchart, Handout

Download: Bedürfnispyramide nach Maslow

10 Min.
PAUSE

20 Min.
LÖSUNGSFINDUNG

Beschreibung: In sechs Kleingruppen sollen nun Lösungsansätze zu den jeweiligen Aufgabenstellungen gefunden werden. Dabei sollen „Experten“ entstehen.

Feinziel: Genauere Einarbeitung in bestimmte Problemstellungen, die auch im Realen auftreten können.

Methode: Kleingruppen

Material: Arbeitsblatt, MA zur Betreuung

Download: Mit schwierigen KINDERN gut umgehen – Arbeitsblatt Gruppenarbeit

Mit schwierigen KONFIs gut umgehen – Arbeitsblatt Gruppenarbeit

10 Min.
TALKSHOW

Beschreibung: Nun sollen die verschiedenen Gruppen mithilfe eines Experten ihre Ergebnisse präsentieren und mit den anderen diskutieren.

Feinziel: „Spielerisch“ sollen damit auch die Ergebnisse der anderen mitbekommen werden.

Methode: Plenum

Raum: Eine „Talkshow-Bühne“ wird aufgebaut.

10 Min.
REFLEXION ÜBER DIE LÖSUNGEN

Beschreibung: TN sollen Gemeinsamkeiten, Unterschiede & allgemeine Gültigkeiten zusammenfassen.

Feinziel: Dabei sollen die Ergebnisse, die bei der Talkshow vielleicht untergegangen sind noch einmal ins Gedächtnis gerufen werden.

Methode: Plenum

15 Min.
SCHLUSSINPUT

Beschreibung: Dabei werden die wichtigsten Punkte der letzten zwei Stunden noch einmal genannt. Falls noch offene Fragen sind, sollen die noch einmal gestellt werden.

Feinziel: Die TN rufen sich noch ganz kurz in Erinnerung, was alles Thema war.

Methode: Plenum


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